Monatsarchiv: Juni 2012

Gouvernementalität und Soziale Arbeit – Theoretische Gedanken zum Aspekt der Machtausübung in einer sich wandelnden Gesellschaft

Ein zentraler Bestandteil der Sozialen Arbeit ist das Verhältnis zwischen SozialarbeiterIn und KlientIn, in dem Aspekte der Macht eine wichtige Rolle spielen. Dass eine Machtasymmetrie aufgrund des meist höheren Wissens zugunsten des Sozialarbeiters, der Sozialarbeiterin ausfällt, wird in der Regel anerkannt, doch genau diese Punkte – die Machtasymmetrie selbst und die Möglichkeit, das Verhältnis systematisch zu reflektieren – verlangen nach einer Auseinandersetzung mit dem Thema seitens der professionellen Sozialen Arbeit.

Im Artikel „Gouvernementalität und Soziale Arbeit. Theoretische Gedanken zum Aspekt der Machtausübung in einer sich wandelnden Gesellschaft“ steht die Gouvernementalität im Sinne Michel Foucaults als Modell im Blickpunkt. Es handelt sich bei dem Artikel um die Vorstellung und die kritische Besprechung eines Texts des Sozialpädagogen Simon Garbers.

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Direkte Demokratie ist langsam: Volksinitiative und Kontrollreferendum

„Direkte Demokratie ist langsam“, sagte der Schweizer Politikwissenschaftler Marc Bühlmann bei seinem Vortrag am 16. Juni 2012 am Zentrum für Zukunftsstudien der FH Salzburg, und erzählte von der Mutterschaftsversicherung, die 64 Jahre gebraucht hat, um zum Gesetz zu werden. Diese Episode zeigt, dass die direkte Demokratie nicht notwendigerweise zu schnelleren Entscheidungen oder mehr politischer Effizienz führt, sehr wohl aber zu mehr Diskussionen über anstehende Themen. Auch in Österreich wird eine Stärkung direktdemokratischer Abläufe intensiv diskutiert, die Schweiz immer wieder als Vorbild genannt. Die Ideen aus den verschiedenen Parteien und Initiativen kreisen um die Frage, ab welcher Unterschriftenanzahl ein Volksbegehren zu einer Volksabstimmung führen sollte. Die einen halten 300.000 für ausreichend, die anderen schon 100.000, wieder andere plädieren für wesentliche höhere Grenzen. Über dem Feilschen um Zahlen wird ein anderer Aspekt in der öffentlichen Debatte ein wenig vernachlässigt, nämlich die fruchtbare Zusammenführung von repräsentativen und direktdemokratischen Instrumenten.

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Eingeordnet unter Zukunft:Politik

Sparpolitik ohne Alternative?

Ein kürzlich erschienener Beitrag für das Jahoda-Bauer-Institut in Linz zu einer aktuellen Studie zur Auswirkung der europäischen Austeritätspolitik und möglichen Alternativen. Conclusio: Eurobonds wären eine geeignete Alternative zur gegenwärtigen Sparpolitik in Europa.

Der Beitrag kann hier heruntergeladen werden.

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