Monatsarchiv: August 2013

Unfreiwillige Teilzeitbeschäftigung

1. Teilzeit

Eine steigende Teilzeitbeschäftigung kennzeichnet die europäischen Arbeitsmärkte. Waren Ende der 1990er Jahre noch knappe 16% der Beschäftigten in der Europäischen Union  teilzeitbeschäftigt, so waren dies im letzten Jahr schon ein Fünftel der Beschäftigten. Diese Entwicklung ist in der  untenstehenden Tabelle der Entwicklung der Teilzeitbeschäftigung verdeutlicht:

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Zur Veröffentlichung des aktuellen Integrationsberichts und der Handlungsempfehlungen des unabhängigen Expertenrats für Integration

In seinem 54-seitigen Papier erarbeitet der unabhängige Expertenrat für Integration aus wissenschaftlichen Erkenntnissen zu den Themen Migration und Integration Empfehlungen für politische Maßnahmen, die dann der Arbeit das Staatssekretärs für Integration, Sebastian Kurz, zugrunde liegen sollen. Dieser betont auch entsprechend die Bedeutung der wissenschaflichen Expertise für ein Thema, das gesellschaftlich nicht immer sachlich verhandelt wird. „Gerade bei einem oftmals emotional behafteten gesellschaftspolitischen Thema müssen Fakten und eine umfassende Expertise für sich sprechen, fernab von Ideologie und festgefahrenen Dogmen“, heißt es in seinem Vorwort.

Im Kreis um Heinz Fassmann, dem Vorsitzenden des Expertenrats, wird daher auch gerne von Evidenz gesprochen – also der besten verfügbaren Belegbarkeit von Sachverhalten. Ein evidenzbasiertes Vorgehen allerdings sollte das Ratgeben möglichst ausschließen und die Schlussfolgerungen PraktikerInnen der realen Welt – hier der Politik – überlassen. Wissenschaft in diesem Verständnis ist gefordert, wissenschaftliche Ergebnisse zur Verfügung zu stellen und eben gerade nicht, sich in Fragen der Politik einzumischen.
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Die Ambivalenz der Flexibilisierung

Flexibilisierung ist eines der Schlagwörter auf dem Arbeitsmarkt: Die Arbeitgeber fordern mehr Spielraum, ihre MitarbeiterInnen flexibler arbeiten zu lassen, um wirtschaftlich konkurrenzfähig zu bleiben. Die Gewerkschaften und ArbeiternehmerInnenvertretungen versuchen diese Forderungen im Sinne der Beschäftigten abzuschwächen. Im Buch „Zehn Mythen zur Zukunft der Arbeit“ wird im Kapitel „Mythos 10: Flexibilisierung ist schlecht im Job“ diese Ambivalenz der Flexibilisierungs-Problematik diskutiert. Es werden die negativen Seiten einer unkontrollierten Flexibilisierung aufgezeigt,  aber gleichzeitig deutlich gemacht, dass Flexibilisierung aus Sicht der Beschäftigten nicht generell schlecht sein muss.

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