Archiv der Kategorie: Zukunft:Lebensstile

Der Wiener Weg zu sozialer Integration – Ein Kommentar zum SPÖ-Papier „Wiener Positionen zum Zusammenleben“

Mit den „Wiener Positionen zum Zusammenleben“ legen die  SPÖ Wien und ihr Bürgermeister Dr. Michael Häupl ein Papier vor, das ein wünschenswertes Zusammenleben der Wienerinnen und Wiener in sechs Beschreibungen und Forderungen formuliert. Es handelt sich dabei um ein auf Wien zugeschnittenes Integrationspapier, in dem das Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft angesprochen wird: „Wien. Menschen aus 183 Ländern. Eine Stadt. Ein Lebensgefühl“, heißt es im Untertitel.

Ein zentrales Thema bei der Beurteilung von Integrationsprozessen stellen die Konstruktionen von Selbst- und von Fremdbildern dar. „Wen meinen wir, wenn wir von ‚Wir‘ reden?“, „Wie sehen wir uns selbst?“ und „Wie sehen wir die Anderen?“ sind – auf den Punkt gebracht – die konkreten Fragen, die beantwortet werden müssen, um Vorstellungen von Integration auf einer gesellschaftlichen Ebene grundsätzlich bewertbar zu machen. In den „Wiener Positionen zum Zusammenleben“ gibt die Wiener SPÖ, und mit ihr Michael Häupl, Hinweise auf die Beantwortung dieser Fragen.

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Stilblüten 3 – Lebensstil und Migration

„Stilblüten 3 – Lebensstil und Migration“ verbindet – wie der Titel schon sagt – zwei Themenbereiche, die in den Gesellschaftswissenschaften selten in Kombination auftreten. Migration wird meist als mehr oder weniger problematischer Bereich, verbunden mit dem Themenkomplex der Integration, variiert. Lebensstilforschung steht dagegen oft im Verdacht eine Art „Gesellschaftswissenschaft light“ zu repräsentieren, bei der es weniger um das Aufspüren von Ursachen gesellschaftlich relevanter Phänomene geht, als um Fragen von Freizeitaktivitäten einer Gesamtgesellschaft.

Diesen Annahmen setzt Sinus Sociovision eine „Migrantenstudie“ entgegen, die eine „migrantische Sozialstruktur“ anhand von beruflich-ökonomischen Schichten in Verbindung mit Werten, Einstellungen, kulturellen Merkmalen und Praktiken erstellt. Diese Studie wird in „Stilblüten 3 – Lebensstil und Migration“ vorgestellt und vor dem Hintergrund von Pierre Bourdieus Habituskonzept kritisch reflektiert.

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Stilblüten 2 – Schattenstile

In „Stilblüten 2 – Schattenstile“ wird der Zusammenhang zwischen Lebensstilen und Ressourcenmangel thematisiert. Der Mangel an  Ressourcen – hier sind damit beispielsweise Gesundheit, Arbeit oder Familie gemeint – dominiert unter Umständen in einem hohen Grad die Wahl des Lebensstils oder bestimmt ihn sogar vollständig. Im wissenschaftlichen Kontext besteht kein alleingültiges Konzept, was die freie Wahl des Lebensstils gegenüber einer an Rahmenbedingungen geknüpften Einschränkung bei der Wahl von Lebensstilen betrifft. Daher werden im folgenden Beitrag die Schattenstile beschrieben. Sie sind zwischen dem frei wählbaren Lebensstil und einem Ressourcenmangel, der die Wahl eingrenzt oder sogar unmöglich macht, angesiedelt.

Beispielhaft werden fünf Schattenstile – unter besonderer Berücksichtigung bestehenden statistischen Materials und zu erwartender, möglicher Trends – entwickelt und ausführlich beschrieben.

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