Schlagwort-Archive: Lebensstilforschung

Stilblüten 3 – Lebensstil und Migration

„Stilblüten 3 – Lebensstil und Migration“ verbindet – wie der Titel schon sagt – zwei Themenbereiche, die in den Gesellschaftswissenschaften selten in Kombination auftreten. Migration wird meist als mehr oder weniger problematischer Bereich, verbunden mit dem Themenkomplex der Integration, variiert. Lebensstilforschung steht dagegen oft im Verdacht eine Art „Gesellschaftswissenschaft light“ zu repräsentieren, bei der es weniger um das Aufspüren von Ursachen gesellschaftlich relevanter Phänomene geht, als um Fragen von Freizeitaktivitäten einer Gesamtgesellschaft.

Diesen Annahmen setzt Sinus Sociovision eine „Migrantenstudie“ entgegen, die eine „migrantische Sozialstruktur“ anhand von beruflich-ökonomischen Schichten in Verbindung mit Werten, Einstellungen, kulturellen Merkmalen und Praktiken erstellt. Diese Studie wird in „Stilblüten 3 – Lebensstil und Migration“ vorgestellt und vor dem Hintergrund von Pierre Bourdieus Habituskonzept kritisch reflektiert.

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Stilblüten 2 – Schattenstile

In „Stilblüten 2 – Schattenstile“ wird der Zusammenhang zwischen Lebensstilen und Ressourcenmangel thematisiert. Der Mangel an  Ressourcen – hier sind damit beispielsweise Gesundheit, Arbeit oder Familie gemeint – dominiert unter Umständen in einem hohen Grad die Wahl des Lebensstils oder bestimmt ihn sogar vollständig. Im wissenschaftlichen Kontext besteht kein alleingültiges Konzept, was die freie Wahl des Lebensstils gegenüber einer an Rahmenbedingungen geknüpften Einschränkung bei der Wahl von Lebensstilen betrifft. Daher werden im folgenden Beitrag die Schattenstile beschrieben. Sie sind zwischen dem frei wählbaren Lebensstil und einem Ressourcenmangel, der die Wahl eingrenzt oder sogar unmöglich macht, angesiedelt.

Beispielhaft werden fünf Schattenstile – unter besonderer Berücksichtigung bestehenden statistischen Materials und zu erwartender, möglicher Trends – entwickelt und ausführlich beschrieben.

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Stilblüten 1 – „Schöne neue Welt“

„Stilblüten“
von Heiko Berner

Die „Stilblüten“ sind eine bunte Reihe von kritischen Betrachtungen zum Thema „Zukunft und Lebensstil“. Sie befassen sich mit Lebensstil-Trends, der Entwicklung von alternativen Lebensstilen, die verschiedene Subkulturen oder Milieus repräsentieren, oder mit wenig beachteten Lebensstilen. Die Fragen, denen die Artikel nachgehen, beziehen sich auf sozialwissenschaftliche Rahmenbedingungen, die den präsentierten Lebensstilen zugrunde liegen – oder eben auch nicht. Sie beziehen sich auf die zugrundeliegende Methodik der Ermittlung von Lebensstilen, auf deren Repräsentativität, auf die Plausibilität bei der Entwicklung von zukünftigen Lebensstilen oder auf Zusammenhänge zu übergeordneten Gesellschaftstheorien.

Stilblüten 1
– „Schöne neue Welt“

„Megatrends – Zum neuen Glück“ titeln die Salzburger Nachrichten in einer 28-seitigen Sonderausgabe im Juni 2011.

Das ganze Heft befasst sich mit Megatrends, Lebensstilen der Zukunft und mit Glück. „Die Zukunft ist weiblich“, „Die Rückkehr der Großfamilie“ oder „Lieber Zeit als Geld“ sind einige der Titel, die schon viel über die vorgestellten Trends und die dazugehörigen Lebensstile aussagen. Mit selbstbewusster Sicherheit prognostizieren die interviewten und zitierten Experten und Expertinnen unsere Zukunft immer wieder entlang allgemeiner Strömungen, die sie Megatrends nennen. Diesen MegatrendforscherInnen ist dabei ein wissenschaftlicher Anspruch gemein, der für die Plausibilität ihrer Prognosen bürgen soll. Doch was hat es mit der Wissenschaftlichkeit wirklich auf sich?

Dieser Frage geht der Beitrag „Schöne neue Welt“ nach.

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